Gemeinde Bonerath

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Bonerath (ID:7)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Bonerath klein (ID:15)Gemeindedaten
Einwohner: 261
Haushalte: 81
Gemarkungsfläche: 425 ha
Homepage: www.bonerath.de

Ortsbürgermeister/in
Gabriele Terres
Brunnenstraße 1, 54316 Bonerath
Telefon: 06588 / 9824057
Telefax: 06588 / 9104906

Erste/r Beigeordnete/r
Alfons Marx
Brunnenstraße 2, 54316 Bonerath
Telefon: 06588 / 3302

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Bonerath
In geteiltem Schild oben in Silber ein rotes Balkenkreuz, unten in Grün fünf silberne Orgelpfeifen, begleitet vorne und hinten von einem goldenen Eichenblatt. 

Wappenbegründung
Die obere Schildhälfte erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zu Kurtrier (Erzstift Trier). Die untere Schildhälfte nimmt Bezug zur ehemaligen Kapelle in der Gemeinde mit dem Patrozinium St. Arnold. Der hl. Arnold war auch der Schutzpatron der Organisten (Orgelpfeifen). Von Karl dem Großen wurde ihm Wald im Lande Jülich geschenkt, in dem auch seine Gebeine ruhen. Die Eichenblätter symbolisieren den Wald und die Natur um Bonerath.

Straßenkarte von Bonerath

Historie
Eingebettet in einer grünen Mulde der Hochfläche des Höhenzuges zwischen Ruwertal und Riveristal liegt Bonerath. Vom nordöstlichen Ortsrand mit Parkplatz und Ruhebänken genießt der Wanderer einen Rundumblick ins mittlere und obere Ruwertal, auf die herrliche Riveristalsperre, das Misselbachtal und die Höhen des Osburger Hochwaldes.

Auf der Gemarkung von Bonerath, rechts der Straße von Holzerath noch Reinsfeld, befindet sich ein keltisches Steingrab, ein Hünengrab, "Drei Mörder" genannt. Mächtige Quarzitblöcke liegen ungeordnet über- und nebeneinander. Sie wurden offensichtlich von Menschenhand hierher geschafft. Mit großer Sicherheit handelt es sich um ein zerstörtes Grab aus der Frühzeit der Besiedlungsgeschichte unseres Raumes. Der Volksmund gibt als Erklärung für die auffällige Steingruppe eine Sage von den "Drei Mördern", die in den benachbarten Dörfern in verschiedenen Versionen erzählt wird.

Im Jahre 1329 ist der Ort als "Bonrode" beurkundet worden. Der Ortsname und die erste Beurkundung im 14. Jahrhundert deuten auf die Entstehung einer dörflichen Gemeinschaft in der Hauptrodungswelle im 11. - 12. Jahrhundert hin.

Die der hl. Margarete geweihte Kapelle wurde nach dem Schlussstein über dem Portal 1702 erbaut - nach anderen Quellen jedoch erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Vereine in Bonerath