Gemeinde Gusterath

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Gusterath (ID:50)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Gusterath klein (ID:17)Gemeindedaten
Einwohner: 1887
Haushalte: 616
Gemarkungsfläche: 441 ha
Homepage: www.gusterath.de

Ortsbürgermeister/in
Alfred Bläser
Brunnenstraße 42, 54317 Gusterath
Telefon: 06588 / 2792
Mail: alfred.blaeser@gmx.de

Erste/r Beigeordnete/r
Stefan Metzdorf
Willy-Brandt-Str. 18, 54317 Gusterath

Weitere/r Beigeordnete/r
Marion Birtel
Bertha-von-Suttner-Straße 9, 54317 Gusterath

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Gusterath
Wappen geteilt, unten gespalten, oben in gold ein wachsender roter Löwe, unten vorne rotest Balkenkreuz in silber, hinten goldener Schuh in Blau.

Wappenbegründung
Der rote Löwe in Gold und das Blau sind dem Wappen des Wilhelm von Helphenstein entnommen. Die Familie von Helphenstein hatte das Patronatsrecht über den Ort. 1236 bestätigt Erzbischof Theoderich von Trier dem Kloster St. Martin auf dem Berge von Trier den Besitz des Patronatsrechts. Dieser Urkunde ist das Siegel von Helphenstein angeheftet. Das Kurtrierer Kreuz weist auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit des Ortes zum Kurfürstentum Trier hin. Der Schuh symbolisiert die wirtschaftliche Bedeutung der Schuhindustrie (Romika) der letzten 50 Jahre für die Gemeinde.

Straßenkarte von Gusterath

SWR-Video: "Die Romikastraße in Gusterath"

Historie
Auf halber Höhe über dem tief eingeschnittenen Tal der Ruwer liegt Gusterath. Sein weit verzweigtes Wanderwegenetz durch Wald, über Wiesen und Felder lädt zum Aktiv-Urlaub ein. Gusterath ist anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde.

1236 wird Gusterath als "Gozprethrode" erstmalig urkundlich erwähnt. Der Name deutet auf die Entstehung des Ortes, als zur späten Siedlungsperiode gehörend, hin. Römischer Gebäudeschutt in den Flurteilen "Lindenkreuz" und "Im Schiffelland" belegen Einzelgehöfte zur Römerzeit.

Die 1881/82 restaurierte Kapelle ersetzte 1797 durch einen Neubau eine ältere Kirche, die 1670 baufällig war. Bis zum Ende des 18. Jh. war Gusterath eigenständige Pfarrei und kam dann zur Pfarrei Pluwig.

Bei Gusterath lag an der Ruwer eine verschollene Siedlung, die 1246 als "Nivenderoth" genannt wird. Friedrich von der Brücke und Dietrich von Conz verkauften damals eine Mühle und anderen Besitz dem Nonnenkloster "St. Martin auf dem Berge".

Nordwestlich von Gusterath auf der Höhe zwischen den Fluren "Galgenwild" und "Wackenwild" stehen weithin sichtbar zwei mächtige Linden und eine Feld-Kapelle (an der Straße Gusterath - Trier). Von hier bietet sich ein herrlicher Rundblick über die Landschaftsteile des Ruwertales und des vorderen Hochwaldes.

Vereine in Gusterath

Gewerbe in Gusterath