Gemeinde Gutweiler

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Gutweiler (ID:51)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Gutweiler klein (ID:19)Gemeindedaten
Einwohner: 635
Haushalte: 197
Gemarkungsfläche: 256 ha
Homepage: www.gutweiler.de

Ortsbürgermeister/in
Günter Jakobs
Trierer Straße 5, 54317 Gutweiler
Telefon: 06588 / 7125
Mail: guenterjakobs@gmx.de

Erste/r Beigeordnete/r
Ralf Meyer
Romikastr. 1, 5431 Gutweiler

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Gutweiler
Von Silber vor Rot gespalten, vorn das durchgehende, rote, kurtrierische Kreuz, hinten ein silberner Schlangenstab.

Wappenbegründung
Bis zum Ende der Feudalzeit, um 1800, gehörte Gutweiler zum Kurfürstentum Trier. Als Hinweis auf diese jahrhundertelange Landeszugehörigkeit steht im ersten Feld des Gemeindewappens das kurtrierische Kreuz.

Seit alters her sind Patrone der Kirche und Gemeinde Gutweiler die hhl. Cosmas und Damianus. Sie führen als Attribut einen Schlangenstab (Pfleiderer, R. Attribute der Heiligen, Ulm 1889). Im zweiten Feld des Gemeindewappens ist dieses Attribut der Ortspatrone aufgenommen.

Straßenkarte von Gutweiler

Historie
Auf halber Höhe über dem in Richtung Sommerau steil abfallenden Ruwertal liegt Gutweiler. Ein Dorf, dessen Häuser sich um die gotische Kirche im Mittelpunkt "versammeln".

Einer der lohnenden Wanderwege führt zur Grillhütte südlich von Gutweiler auf der Höhe über dem bewaldeten "Gusterather Talkessel" zum Jungenwald. Von hier hat man den schönsten Ausblick ins untere und mittlere Ruwertal, auch auf Gutweiler, Korlingen, Morscheid und vor allem die Burgruine Sommerau.

Gutweiler, das u.a. auch einen Kindergarten als Ganztagseinrichtung vorhält, wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln. Der erste Bauabschnitt des stadtnahen Baugebietes "In der Langflur" ist fertiggestellt und die ersten Häuser, mit herrlichem Ausblick ins Ruwertal sind im Bau. Die Pfarrkirche St. Cosmas u. St. Damian ist das markanteste Gebäude des Ortes und wird z. Zt. saniert und der Innenanstrich erneuert.

Die gute Infrastruktur des Ortes und die bleibende Bereitschaft der Bürger, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen, bieten für Gutweiler eine gute Vorraussetzung, nach über 900 Jahren seiner wechselhaften Geschichte auch das neue Jahrtausend erfolgreich zu bestehen.

"Gudewilre" wird in einer Bestätigungsurkunde Kaiser Heinrich III. bereits 1098 erwähnt. 1998 feierte die Ortsgemeinde ihre 900-Jahrfeier. In der 1895 neu erbauten gotischen Kirche finden wir einen kleinen Votivaltar aus Stein, der 1634 von Dekan Dr. Johannes Binsfelt gestiftet wurde. Zwei in den Seitennischen stehende Steinfiguren des heiligen Cosmas und Damian aus grauem Sandstein des 17. Jh. in imposanter Größe von 88 cm verdienen besondere Aufmerksamkeit. Ebenso das nebenstehende alte Pfarrhaus.

Mit Sportplatz, Tennisplätzen, Mehrzweckspielfeld, Altenberghalle und Grillhütte verfügt die Ortsgemeinde über eine der schönsten Sport- und Freizeitanlagen in der Verbandsgemeinde Ruwer. 1999 belegte Gutweiler im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden / Unser Dorf hat Zukunft" in der Hauptklasse den zweiten Platz im Kreis Trier-Saarburg.

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