Gemeinde Kasel

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Kasel (ID:52)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Kasel klein (ID:24)Gemeindedaten
Einwohner: 1237
Haushalte: 419
Gemarkungsfläche: 454 ha
Homepage: www.kasel-ruwertal.de

Ortsbürgermeister/in
Karl-Heinrich Ewald
Brühlweg 9, 54317 Kasel
Telefon: 0651 / 57808
Telefax: 0651 / 9950267
Mail: ortsgemeinde@kasel-ruwertal.de 

Erste/r Beigeordnete/r
Paul Neumann
Meierei 11, 54317 Kasel
Telefon: 0651 / 57661

Weitere/r Beigeordnete/r
Dirk-Heinz Bootz
Bahnhofstr. 29, 54317 Kasel
Telefon: 0651 /

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Kasel
Das Wappen ist geteilt und oben in zwei Felder gespalten. In Feld 1 in Silber ein rotes Kreuz. In Feld 2 in Grün ein schräg-links laufendes silbernes Wellenband, diagonal überlegt mit einem goldenen Hirtenstab. Unten in Gold eine hängende grüne Weintraube mit zwei grünen Blättern. 

Wappenbegründung
Das rote Kreuz in Silber ist das Wahrzeichen von Kurtrier, zu dessen Besitz Kasel vom Mittelalter bis in die napoleonische Zeit gehörte. Das silberne Wellenband in Grün stellt die Ruwer dar. Der Hirtenstab weist auf die Trierer Frauenabtei Oeren-St. Irminen hin, die in Kasel wie auch das Trierer Stift St. Paulin Hofgüter besass und die Grundgerichtsbarkeit innehatte. Die Traube weist auf den Weinbau hin, der seit dem Mittelalter bis heute die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde bestimmte.

Straßenkarte von Kasel

Historie
Kasel - wohl der bekannteste Weinort im Ruwertal - wird erstmalig erwähnt in einer Bestätigungsurkunde des Kaisers Otto II, von 973 an das Kloster Oeren in Trier, als "Casella" vom römischen "casale" = Gehöft. Rechts der Ruwer liegt der Weinort, in ein Seitental hineinwachsend, umgeben von steil ansteigenden Weinbergen. Die Kaseler "Hitzlay" ist die steilste Weinlage des Ruwertales. Die Vielfältigkeit der Landschaft drückt sich auch aus in den Möglichkeiten für den Wanderer, Geschichte "vor Ort" zu erleben. In der kühlen Jahreszeit empfehlen sich Wanderungen durch die Weinberge und in den heißen Sommertagen und im Herbst durch die abwechslungsreichen Wälder der Umgebung.

Sieben Siedlungsreste aus der Römerzeit, auf der Gemarkung von Kasel, bezeugen die Einzelbesiedlung in den ersten Jahrhunderten n. Chr. Keramikscherben und ein frührömisches Gräberfeld (1902, westlich von Kasel, auf "Timpert" angeschnitten) ergänzen diese Funde.

Inmitten des Ortsbildes, auf halber Höhe, als Wahrzeichen weithin sichtbar, die "Doppel-Kirche" von Kasel. 1926/27 wurde die schon 1781 einmal erweiterte alte Kapelle zur Pfarrkirche St. Nikolaus vergrößert. Der Eindruck einer Doppel-Kirche wird noch verstärkt durch einen großen und einen kleinen Glockenturm. Zum Inventar der Kirche zählt ein wertvoller Holzaltar aus dem 18. Jh. Er ist in Tabernakelform gestaltet und mit einfachem Rokoko-Dekor versehen. Die Statue des hl. Nikolaus, als Schutzpatron von Kasel, krönt ihn. An der Seite stehen die Holzplastiken des hl. Simon (Attribut Säge) und Judas Thaddäus (Attribut Keule).

Nordwestlich von Kasel, auf halbem Wege nach Timpert, in der Nähe der Marienkapelle steht -im Schatten eines mächtigen Birnbaumes -ein Sandsteinkreuz. Deutlich erkennbar ist die Jahreszahl 1663. Wegekreuze sind Zeugnisse der Vergangenheit. Sie erinnern an religiöses Brauchtum oder meist tragische Ereignisse. Dieses 1,60 m hohe Sandsteinkreuz steht auf einer Flur, die die Kaseler heute noch "off Hex" nennen. Hier haben Hexenverbrennungen stattgefunden.

Veranstaltungen rund um den Wein ziehen jährlich viele Besucher an. Im Juni wird das Ruwerweinfest gefeiert und im November findet der Ruwer-Riesling-Weinmarkt statt.

Vereine in Kasel

Gewerbe in Kasel