Gemeinde Korlingen

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Korlingen (ID:53)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Korlingen klein (ID:23)Gemeindedaten
Einwohner: 833
Haushalte: 360
Gemarkungsfläche: 208 ha
Homepage: www.korlingen.de

Ortsbürgermeister/in
Gerhard Tholl
Waldracherstraße 2, 54317 Korlingen
Telefon: 06588 / 2895
Mail: ortsbuergermeister@korlingen.de

Erste/r Beigeordnete/r
Martin Marx
Mühlenstr. 8, 54317 Korlingen

Weitere/r Beigeordnete/r
Thomas Stelker

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Korlingen
Unter rotem Schildhaupt, darin ein silbernes Schwert mit goldenem Griff, in Silber ein grüner Dreiberg darauf ein Doppelkreuz in der Form des Ordenszeichens der Benediktiner.

Wappenbegründung
Korlingen, das bis zum Ende der Feudalzeit zum Kurfürstentum Trier zählte, stand im Besitz der Abtei St. Martin; sie war auch an der mittleren Gerichtsbarkeit beteiligt. St. Martin war Benediktiner, ein Doppelkreuz auf grünem Dreiberg steht als Hinweis im unteren Schildteil.

De Lorenzi berichtet von der 1769 in "Corlingen" erbauten Kapelle, die den Märtyrern Johannes und Paulus geweiht war. Sie führen als Attribut ein Schwert. Ortsbürgermeister Marx teilte mit, daß seit 1952 der hl. Valentin als Kirchen- Ortspatron verehrt werde. Auch er führt als Symbol ein Schwert. Im Schildhaupt steht daher für die früheren und den heutigen Ortspatron ein Schwert.

Straßenkarte von Korlingen

Historie
Äcker und Wiesen umschließen den Ort, der südlich des großen Waldgebietes im unteren Ruwertal liegt.

Die Fliehburganlage auf der Naumeter Kupp (moselromanisch "nova motta", mundartlich heute "Naumett") war bereits - wie Grabungen des Rheinischen Landesmuseums ergeben haben- zur Römerzeit in Betrieb. Ihre Lage auf dem spornartig ins Ruwertal hineinragenden Berg mit steilen Abhängen zu 3 Seiten bot ideale Voraussetzungen zur Anlage einer Fliehburg (archäologisch: Abschnittswall).

Von der Höhe der Naumeter Kupp hat der Wanderer einen einmalig schönen Fernblick auf das untere und obere Ruwertal, den vorderen Hochwald um Osburg und die Eifelberge jenseits des Moseltales.

Die erste urkundliche Erwähnung von Korlingen stammt von 975, in der Erzbischof Dietrich von Trier seinen Besitz in der "villa Corlanch" der neugegründeten Abtei St. Martin in Trier schenkt.

Die im Jahre 1769 aus Bruchsteinen erbaute Kapelle enthält ein beachtenswertes Inventar: Tabernakelaltar von 1769, in der Mitte eine Holzfigur der Muttergottes mit dem Kinde, seitlich 6 Engelputten. An einer Seitenwand: Holzfigur des hl. Valentinus. Gegenüberliegend aus dem 18. Jh. Holzrahmen mit Figürchen der 14 Nothelfer und der Figur des Salvators. Alle Figuren auf Konsölchen und unter Baldachinen. Im Turm hängt eine der ältesten Glocken unserer Region (von 1687).

Vereine in Korlingen

Gewerbe in Korlingen