Gemeinde Mertesdorf

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Mertesdorf (ID:56)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Mertesdorf klein (ID:26)Gemeindedaten
Einwohner: 1674
Haushalte: 554
Gemarkungsfläche: 645 ha
Homepage: www.mertesdorf.de

Ortsbürgermeister/in
Ruth Wilhelm
Eichgraben 4, 54318 Mertesdorf
Telefon: 0651 / 57947
Telefax: 0651 / 52879
Mail: ortsbuergermeisterin@mertesdorf.de

Erste/r Beigeordnete/r
Andreas Stüttgen
Auf Krein 66, 54318 Mertesdorf
Telefon:

Weitere/r Beigeordnete/r
Elisabeth Hammes
Hauptstr. 111a, 54318 Mertesdorf
Telefon: 0651 / 52381

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Mertesdorf
Das Wappen ist geteilt und in der unteren Hälfte gespalten. Oben in Gold ein doppelköpfiger schwarzer, rot bewehrter und silbern nimbierter Adler. Unten rechts in Silber ein diagonal schräg-rechts liegendes schwarzes Schwert, das einen roten Mantel teilt, Unten links in Grün ein goldener Hügel, aus dem ein goldener Weinstock mit drei goldenen Blättern und zwei goldenen Trauben wächst.

Wappenbegründung
Mertesdorf gehörte seit dem frühen Mittelalter bis Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend zum Besitz der Reichsabtei St. Maximin in Trier, die einen doppelköpfigen nimbierten Reichsadler im Wappen führte. Das Schwert, das einen Mantel teilt, ist ein Symbol für den örtlichen Kirchenpatron St. Martinus, der auch dem Ort den Namen gab. Im frühen Mittelalter Martini Villa, später Martinsdorf und zuletzt Mertesdorf. Der Weinstock erinnert daran, dass Mertesdorf die älteste Weinbaugemeinde im Ruwertal ist.

Straßenkarte von Mertesdorf

Historie
Mit der ältesten Beurkundung durch König Arnulf, der der Abtei St. Maximin im Jahre 893 u.a. "Matrihesdorf" schenkt, darf sich der Ort mit Recht als ältester Weinort im Ruwertal bezeichnen. Der Besitz der "Maximiner Herren" in diesem Weinort, der 1135 als "Martinvilla" bezeichnet wird, währte über 800 Jahre. Der Weinort liegt rechts der Ruwer in einem Seitental und erstreckt sich von der Ruwerbrücke (Gut Grünhaus) fast bis zur Höhe des Überganges ins FeIler Tal. Er ist umgeben von Weinlagen und Jenseits des Tales finden wir ein interessantes Mischwaldgebiet. Unterhalb von Mertesdorf, im Tal der Ruwer, lädt das beheizte Freibad Ruwertal von Mai bis Oktober zu Badefreuden ein. Mertesdorf ist anerkannter Erholungsort.

Die Mühlen des Ruwertales haben uralte Tradition. 371 n. Chr. beschreibt Ausonius, der Dichter und Prinzenerzieher am kaiserlichen Hof zu Trier in seinem Preisgedicht "Mosella" die Ruwer und ihre Mühlen.

Am Westhang des Ruwertales, gegenüber Mertesdorf liegt das Schloß Grünhaus. Die Bezeichnung "Grünhaus" taucht erstmalig 1334 auf. "Grünhaus" war eines der größten Weingüter der Reichsabtei St. Maximin. Unter Napoleon wurden die Besitzungen des Klosters 1802 säkularisiert und gingen in Privatbesitz über. 1828 erhielt Grünhaus die Qualität als landtagsfähiges Rittergut.

In einer Urkunde von 966 wird für Mertesdorf bereits die Existenz einer Dorfkapelle nachgewiesen. Die Kirche von 1855/56 wurde 1976 an anderer Stelle durch einen Neubau ersetzt.

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