Gemeinde Pluwig

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Pluwig (ID:58)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Pluwig (ID:30)Gemeindedaten
Einwohner: 1407
Haushalte: 455
Gemarkungsfläche: 486 ha
Homepage: www.pluwig.de

Ortsbürgermeister/in
Annelie Scherf
Wilzenburgerstrasse 43, 54316 Pluwig
Telefon: 06588 / 2345
Telefax: 06588 / 988779
Mail: buergermeister@pluwig.de

Erste/r Beigeordnete/r
Matthias Steuer
Am Johannesberg 9, 54316 Pluwig
Telefon: 06588 / 99107

Weitere/r Beigeordnete/r
Albert Rausch
Raiffeisenstr. 16, 54316 Pluwig

Martina Philippi
Brunnenweg 12, 54316 Pluwig

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Pluwig
Im geteilten und oben gespaltenen Schild, vorn in Rot ein silbernes Vorttragekreuz, hinten in silber ein schwarzer Hammer mit Schlegel, unten in Silber ein schwarzer, rot bewehrter Adlerkopf.

Wappenbegründung
Ortspatron von Pluwig ist seit alters her der hl. Johannes d. Täufer. Er führt als Symbol ein Kreuz, hier als Hinweis auf ihn als Vortragekreuz aufgenommen.

Bis um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde im Raum Pluwig Erz gegraben. Bis heute hat sich die weithin bekannte Bezeichnung "Pluwiger Hammer" für einen Teil der Gemarkung erhalten. Dort wurde das Erz zerkleinert. Diese ehemalige Wirtschaftsstruktur ist durch die Aufnahme von Hammer und Schlegel gekennzeichnet.

Die Gemeinde Pluwig war eine eigene Herrschaft und als solche reichtsunmittelbar. Sie gehörte weder einem Kreis, noch der Reichsritterschaft an. Pluwig galt als Reichsherrschaft. Der Adler galt seit Kaiser Konrad II. als Symbol der Reichsgewalt. "Von der Mitte des 13. Jh. an kann der rot bewehrte, schwarze Adler in Gold offenbar als Reichswappen angesprochen werden." Diese geschichtliche Besonderheit von Pluwig ist im unteren Schild symbolisiert.

Straßenkarte von Pluwig

Historie
Der Ort lehnt sich langgezogen an die 300 m hochgelegene Hangterrasse der zur Ruwer abfallenden Schieferhochfläche des Saar-Ruwer-Hunsrücks. Das Gemeindegebiet von Pluwig entspricht etwa dem bis 1794 bestehenden sogenannten Pluwiger Ländchen, einer Herrschaft mit den auseinandergelegenen Siedlungen Geizenburg, Pluwig, Willmerich, Wilzenburg, dem Bereich der Kirche und dem anscheinend im 18. Jh. hinzugekommenen, vielleicht aus der Pluwiger Mühle gewachsenen Hammer. Der erstmals 1211 als Hof (curtis) Pluvei erwähnte Ort näherte sich erst im 18. Jh. der heutigen Aussprache und Schreibweise (Pluwigh, Pluwig).

Die 1805 erbaute Kirche hat in ihren fast 200 Jahren verschiedene Umbauten und Erweiterungen erfahren.

Pluwig hat inzwischen durch die günstige Lage zwischen dem vorderen Hochwald und der Stadt Trier eine hervorragende Infrastruktur geschaffen.

Vereine in Pluwig

Gewerbe in Pluwig