Gemeinde Riveris

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Riveris (ID:59)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Riveris klein (ID:31)Gemeindedaten
Einwohner: 425
Haushalte: 138
Gemarkungsfläche: 207 ha
Homepage: www.riveris.de

Ortsbürgermeister/in
Monika Thömmes
Stauseestr. 33, 54317 Riveris
Telefon: 06500 / 988141
Mail: monika.thoemmes@gmail.com

Erste/r Beigeordnete/r
Thomas Hoffmann
Stauseestr. 43, 54317 Riveris
Telefon:

Weitere/r Beigeordnete/r
Annette Hemgesberg
Langensteinstr. 13, 54317 Riveris
Telefon:

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Riveris
Von Silber über Blau geteilt, oben ein wachsender roter, goldgekrönter und -bewehrter Löwe, unten ein goldenes Horn.

Löwe = Hinweis auf Inhaber der ehem. Gerichtsbarkeit von Riveris: Friedrich von der Brücke;
Horn = Symbol des Ortspatrons St. Cornelius.
Blau im unteren Schildteil = Hinweis auf Riveris- Fluß und -Stausee.

Wappenbegründung
Bis zum Ende der Feudalzeit gehörte Riveris zum Kurfürstentum Trier. Ein Friedrich von der Brücke verpfändete die ihm zustehende Gerichtsbarkeit an dem Dorf "Ruverisse" an Erzbischof Theoderich von Trier. Gruber bringt auf Seite 24/25 ein Siegel des "Petrus de ponte" von 1322, das einen gekrönten Löwen zeigt.

Das Landeshauptarchiv Koblenz bestätigt "ein frühes Siegel Friedrichs v. d. Brücke zeigt den gekrönten Löwen.  ...In einer Urkunde des Jahres 1220 geht es auch um die Gerichtsbarkeit zu Ollmuth und Kasel, die verpfändet wurden seitens der "Ritter Peter von Merzig und Friedrich von der Brücke". Der Familienzusammenhang ist also eindeutig".

Demnach ist die historische Verbindung derer "von der Brücke" mit der Wappenstifterin erwiesen. Leider konnte die Tingierung weder von Gruber angegeben, noch vom Landeshauptarchiv ermittelt werden. Wegen der Zugehörigkeit von Riveris zu Kurttrier, wurde auf die kurtrierischen Farben zurückgegriffen.

Kapellen- und Ortspatron ist der hl. Cornelius. Sein Attribut, ein Horn, steht im unteren Schild.

Straßenkarte von Riveris

Historie
Der Name der Gemeinde Riveris im eng eingeschnittenen Riveristal ist römischen Ursprungs. Unter Wanderfreunden ist Riveris als Ausgangspunkt für Rundwanderungen um die Riveristalsperre (Trinkwassertalsperre für Trier und das Ruwertal) beliebt und bekannt. Das waldreiche Tal der Riveris lädt mit seinen gut erschlossenen Wanderwegen, Ruhebänken und Schutzhütten zu abwechslungsreichen Wanderungen ein.

Das Tal der Riveris ist reich an Naturdenkmalen in Form von Quarzitfelsen, wie der "Langenstein" (Gemarkung Morscheid) und der "Weißenstein" in der Nähe des Festplatzes.

Die Riveristalsperre als Trinkwasserreservat für die Stadt Trier und das Ruwertal wurde von den Stadtwerken von 1954 bis 1957 erbaut. Baden und Wassersport sind nicht erlaubt. Für das Auge ist sie ein Kleinod in der herrlichen Waldlandschaft. Eine Oase der Ruhe - umgeben von Mischwäldern, die immer wieder Ausblicke auf den blauen, stillen See freigeben.

Der im frühen 13. Jh. schriftlich überlieferte Ort hat ältere Wurzeln. In der Ortslage wurde eine römische Siedlungsstelle gefunden. Der für den Ort und den Bach gleichermaßen gebrauchte Namen weist auf keltische Herkunft hin. Die um 1200 Ruverisene und um 1250 Roverisa genannte Siedlung wird auf die Benennung des Baches als kleine Ruwer in der Zeit der Treverer gedeutet.

Vereine in Riveris

Gewerbe in Riveris