Gemeinde Sommerau

Bürger Bilder[Bild] - Luftbild Sommerau (ID:13)Bürger Bilder[Bild] - Wappen Sommerau klein (ID:39)Gemeindedaten
Einwohner: 78
Haushalte: 23
Gemarkungsfläche: 104 ha

Ortsbürgermeister/in
Doris Scherf
Dorfstraße 9, 54317 Sommerau
Telefon: 06588 / 1270
Mail: ortsbuergermeisterin@sommerau-ruwer.de

Erste/r Beigeordnete/r
Elisabeth Mayer
Dorfstr. 9a, 54317 Sommerau
Telefon:

Bedeutung des Wappens der Gemeinde Sommerau
Schildhaupt durch Zinnenschnitt von Silber über Rot geteilt, darunter ein rotes Ankerkreuz in Silber.

Wappenbegründung
Bei Sommerau erhebt sich unmittelbar an der Ruwer ein langer Felshügel mit den Ruinen der gleichnamigen Burg. Die Burg stand wohl schon gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Als Hinweis auf sie ist im Gemeindewappen im Schildhaupt ein Zinnenschnitt aufgenommen.

Der Trierer Kurfürst Werner verfügte im Jahre 1389, dass das Schloss nach dem Tode von Johann Walrave an die Gebrüder Johann und Heinrich von der Fels kommen solle. Burg bzw. Schloss blieben in der Folge über Jahrhunderte im Besitz derer von der Fels. Ihr Wappen, ein rotes Ankerkreuz in Silber ist daher im unteren Schild des Gemeindewappens Sommerau wiedergegeben.

Straßenkarte von Sommerau

Historie
Ausgesprochen malerisch, in einem Talkessel der Ruwer, liegt Sommerau, abseits vom Durchgangsverkehr. Der Ort wird "gekrönt" von der Burgruine Sommerau, die in den Jahren 1979/80 restauriert wurde und so der Nachwelt auf Jahrhunderte erhalten werden kann. Die Burg Sommerau wurde auf einem Felssporn erbaut, der von der Ruwer auf 3 Seiten umflossen wurde. Diese etwa 45 m lange Felszunge ist an der schmalsten Stelle durchbrochen worden, um das Gefälle der Ruwer zum Treiben einer Mühle zu nutzen. Zurück blieb ein kegelartiger Fels auf dem das Trierer Rittergeschlecht "Von der Brücke" im 13. Jh. die Burg erbauen ließ. 1303 gab der Trierer Schöffe Walram, der aus dem Geschlecht der Herren von der Brücke hervorging, die Burg dem Trierer Erzbischof zu Lehen auf. Um 1390 erfolgte die Übertragung des Kurtrierischen Lehen an das luxemburgische Rittergeschlecht "Von der Fels". Spätestens seit dem 19. Jh. steht die Burg als Ruine im Privatbesitz.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt von 1271, als Johann Walram das Dorf "Sernauwe" an die Trierer Abtei St. Matthias vertauschte.

Der ehemalige Durchstich durch den Felssporn -das Wasser betreibt auch heute noch eine Mühle- ist volkstümlich unter der Bezeichnung: "Sommerauer Wasserfall" bekannt.

Vereine in Sommerau